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WENAG #96: Lasagne aus der Geschirrspülmaschine

Seht, wie uns Natalie eine leckere Ami-Lasagne aus dem Geschirrspüler zaubert.

Spart Strom, weil man gleichzeitig auch das Geschirr spülen kann. (Jaja, es kommt Geschirrspülmittel rein). Aber damit die Lasagne richtig durchgegart wird, muss man natürlich den Eco-Gang vermeiden. Und auf Bräunung verzichtet man auch. Und Obacht: ein kleines Loch in der Alufolie sorgt leider schnell für leichte Geschmacksverfälschungen …

Ganz praktisch, wenn man weder ein Essen, noch einen sauberen Teller hat 😉 Nach nur 2 Stunden ist dann Teller sauber (und vorgewärmt wie in der guten Gastronomie) und die Lasagne fertig.

Ich geh in solchen Problemsituationen trotzdem lieber zu Italiener um die Ecke 😉

(via Lasagne kochen im Geschirrspüler | Das Kraftfuttermischwerk)

P.S. erzähl das bloß niemand den Grünen. Wenn die das mitbekommen, verbieten die uns sofort die Verwendung der Spülmaschine ohne gleichzeitig was zu kochen 😉

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Richard Thaler in der BBC über Behavioural Economy.

Thaler lag ja schon ein paar ziemlich weit vorne bei den Wetten auf den Gewinner des nächsten Wirtschaftsnobelpreis.

Das kann man sich an einem verregneten Wochenende mal ruhig anschauen.

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Warum die Welt glaubt, Deutschland wäre gut organisiert. Währned wir glauben, wir wären zu blöd einen Bahnhof oder ‘ne Philharmoniezu bauen …

Es ist alles nur relativ. Man kann die gleiche Szene zeigen und ich denke:

Man was für Vollhonks, dass die zu blöd sind eine Gasse für “Irgendwas-mit-Blaulicht” aufzumachen. So schwer ist das doch nicht. Und da vorne geht es u.U. um Menschenleben.

Und das Ausland denkt

„Salute the Germans! „
“It just works, and it works well.”
“Respect +++++”

How Germans React to Ambulance Siren (von Ardi Iwan)

via Twitter / MDowideit: Da haben aber einige in der …

Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu negativ … Oder ich brauche Urlaub …

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WENAG #93: Fernkälte statt Klimaanlagen – Zeit im Bild, 27.7.2013 (von Andreas Sator)

Gibt es sowas in Deutschland auch? Habe ich noch nie gehört, auch wenn es eigentlich logisch ist.

OK, Wikipedia hilft …

Fernkälte – Wikipedia

In Deutschland gibt es noch aus DDR Zeiten ein Fernkältenetz, das bis 1993   aber nicht mit Abwärme, sondern mit Strom betrieben wurde. Und damit den ökologischen Charme natürlich völlig verpennte …

Ansonsten gibt es noch einen Prototypen in Gera.

Im Spiegel (ursprünglich aus der Technology Review) gibt es noch einen ganz interessanten Artikel über den Ausbau des Fernkältenetzes in Chemnitz. Dort hat man zum ersten Mal einen Kältespeicher gebaut, in dem man Kälte (in Form von kaltem Wasser) speichern kann. Das war gar nicht so einfach … Spannend sind die Kältespeicher auch, weil ich damit quasi Energie speichern kann. Wenn ich mit dem billigen Strom nachts (in Deutschland üblich, v.a. wenn es windig ist) die Kälte für den Tag “vorproduziere”, nutze ich die vorhandenen Energieerzeugungskapazitäten besser. Ich kann mit billigem (überflüssigem) Strom in der Nacht Kälte erzeugen und spare teuren (knappen) Strom am Tag. Im Hinblick auf die Energiewende sehr wichtig, denn der Mangel an Energiespeichern ist aktuell der größte Bremsfaktor beim Umbau.

Was mich mal interessieren würde: Wie hoch ist der Wirkungsgrad des gesamten Systems? Weiss das jemand? Also Vergleich zentrale Erzeugung der Kälte aus Abwärme vs. dezentrale Erzeugung durch Abwärme —> Strom —> Klimaanlage im Büro.

Update (12:54):

In München gibt es das auch:

M-Fernkälte – Stadtwerke München – Geschäftskunden

Danke an ftf für den Hinweis:

App.net | ftf: @egghat Fernkälte gibt’s in München auch von den S…

München macht das aber passiv, sprich die Kühlung gibt’s durch Alpenwasser. Eine ähnliche Lösung gibt es wohl in Paris, die teilweise noch aktiv unterstützt wird. Danke für den Hinweis an Martin RandelhoffDieter Meyeer – Google – Fernkälte. Das Konzept kannte ich auch noch nicht. In Wien…

Update 2 (14:20):

Noch ein Hinweis, diesmal auf Facebook von Stefan Berreth. Nicht ganz unerwartet wird das in richtig heißen Regionen z.B. in den Golfstaaten schon länger gemacht:

District Cooling Overview

Update 3 (15:18):

Es gibt auch eine ganze Website zum Thema:

KWKK | Informationsseite zu Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Danke an Holger für den Hinweis.

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So faked man einen Wirtschaftsaufschwung in Belfast …

Man klebt an die Fenster leerstehendender Ladenlokale Fototapeten, die einen florierenden Laden simulieren. 

Natürlich finanziert aus Steuergeldern …

Fake Store Fronts in Belfast to Boost Economy? (von wearechange); gefunden über Facebook: (2) Gipfeltreffen: G8-Staaten wollen europäische… – Die wunderbare Welt der Wirtschaft

Update (10:27):

Reuters hat die Story jetzt auch …

Fake shop fronts hide N.Ireland economic woes before G8 | Reuters

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WENAG #87: Internet per Ballon.

Coole Idee von Google. Einen Haufen Ballons in die Stratosphäre (etwa 20km über der Erde, wo nur ab und an ein Baumberger vorbeigefolgen kommt) schicken und darüber Internet für die Gegenden machen, die bisher kein Internet bekommen können. Weil sie zu abgelegen sind, weil sie zu dünn besiedelt sind.

Stromversorgung gibt es über Solarzellen. Das größte Problem ist die Steuerung der Ballons. Hier glaubt Google, dass man die Ballons über Höhenänderung und die unterschiedlichen Windströmungen, die man damit erfassen kann, genau genug steuern kann, um jederzeit Ballons an jedem Ort zu haben.

Unten auf der Erde gibt es dann einen etwas größeren Außensender und -empfänger (etwa Fußballgröße), der mit den Ballons spricht.

Die Ballons sollen selber auch untereinander vernetzt werden und einige werden dann auch den Downstream zu Übergangspunkten auf dem Boden übernehmen.

Ziemlich coole Idee. Die Herausforderungen sind (IMHO) natürlich erstmal die Steuerung der Ballons und zweitens die Haltbarkeit. Das Wetter da oben ist halt nicht wirklich angenehm …

Vorstellung des Project Loon: Ballongestützter Internetzugang – Der offizielle Google Produkt-Blog

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WENAG #86: J-Pop, bei dem Rocklänge vom Nikkei abhängt

WTF? 

Aber die meinen ihr Mashup aus Japan-Pop und Ökonomie und Abenomics wirklich ernst. Der Song heißt schon Abeno-Mix und darin geht es wirklich um die Abenomics, also um die Politik Japans, mittels eines massiven Gelddruck-Programms Japan nach 2 Jahrzehnten endlich aus der Deflation zu heben (siehe Japan druckt Geld. Vieeeel Geld. – egghat’s not so micro blog (Januar 13) oder Bank of Japan lässt die Notenpresse glühen – egghat’s not so micro blog (April 13).

Als besonderen “Gag” lässt die Band die Röcke kürzer werden, wenn der Nikkei-Index steigen sollte. (Es gibt ja die alte Behauptung, dass in wirtschaftlich guten Zeiten die Röcke kürzer sind als in wirtschaftlich schwierigen). Wenn ich mir allerdings anschaue, wie lang die Röcke aktuell nach 2 Jahrzehnten Deflation sind, kann ich mir nicht vorstellen, dass das sonderlich lange skaliert … Beim ehemaligen Höchststand des Nikkei von 40.000 Punkten dürften die Mädels kaum mehr als einen Gürtel tragen …

Meet the Japanese girlband whose skirts get shorter when the Nikkei rises | World news | guardian.co.uk

(insert irgendeinen Rant über sexstische Kacke hier; muss aber jemand anderes schreiben, nicht mein Thema)