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WiWo: Mister Dausend: Bernd Förtsch – Investor mit mysteriösem Geldkreislauf

Wie WiWo mit einem langen (und überfälligem) Artikel zu Bernd Förtsch, seinen Zeitschriften, Hotlines, Brokern, Firmenbeteiligungen und Investmentfonds. Und demnächst einer Bank.

Moneyquote zu den sehr intransparenten und umstrittenen Geschäfte der ganzen Förtschfirmen untereinander: “Eine Hand wäscht die andere und beide gehören mir”.

Mein Tipp dazu ist kurz und einfach: Halte Euch fern von ALLEM aus diesem Umfeld. Wirklich Geld verdient hat damit im Schnitt immer nur einer. Und der steht in der Überschrift …

WiWo: Mister Dausend: Bernd Förtsch – Investor mit mysteriösem Geldkreislauf

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Zweifel an Middelhoffs-China-Milliarden-Deal

“Luftschloss”?

“Mehr Schein als Sein”?

“Milliarden-Firma noch nicht im Handelsregister eingetragen”?

Und das alles gerade beim Vorzeigemanager Middelhoff, den ich doch soooo liebe? Da bin ich aber schockiert 😉

Medienbericht: Zweifel an Middelhoff-Investment – IT Medien – Unternehmen – Handelsblatt

Der Tagesspiegel tauft die Firma BT Capital (entsteht aus Bruno (Wu) und Thomas (Middelhoff) schon um in “Blender und Täuscher” … Etwas gewagt, wenn man die Recherche nicht selber gemacht hat.

Middelhoffs neue Firma ist nicht zu finden Ex-Karstadt-Chef womöglich ein Blender – Wirtschaft – Tagesspiegel

Schirrmacher zu #Prism & Big Data: Eine Beendigung der Debatte wäre verantwortungslos

Ein paar Zitate:

Das neue Zeitalter von Big Data erschafft die größte Überwachungsmaschine, die es jemals gab

Es ist eine Zivilisation, in der Realitäten entstehen, für deren Voraussage man vor zehn Jahren zum Therapeuten geschickt worden wäre.

Lesenswert!

Im Zeitalter von Big Data: Wir wollen nicht – Überwachung – FAZ

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Wider die Denkverbote zum Euroausstieg. Eine Alternative für Deutschland | Finanz und Wirtschaft

Ja, Denkverbote mag ich auch nicht.

Aber die Forderung, man solle einfach Forschungsinstitute berechnen lassen, was der Euroaustritt Deutschland bringen würde und was er kostet, ist selten dämlich (Sorry). Was soll dabei herauskommen, außer dass der eine sagt “Bringt 400 Mrd, weil der Euro-Wechselkurs deutlich niedriger ist als es ein D-Mark-Kurs wäre” und der andere sagt “Kostet 400 Mrd., weil Deutschland die ganzen Rettungskredite allein bezahlen muss”?

Das lässt sich doch niemals auf eine Zahl oder auch nur eine Spanne herunterbrechen. Da ist so viel Psychologie von 300 Millionen Menschen und so viel Politik im Spiel, dass man das unmöglich vorhersagen kann. Allein eine Prognose darüber, ob mit einem Ausstieg Deutschlands der Rest des alten DM-Blocks (BeNeLux, Österreich evtl. auch Frankreich) auch im Euro bleibt, ist defakto unmöglich.

Man muss schon sehr in dem alten ökonomisch-mathemathisch “wir können alles berechnen” Denken gefangen sein, um eine solche Forderung aufzustellen. Wir berechnen das einfach mal. Kopfschüttel …

Wider die Denkverbote zum Euroausstieg. Eine Alternative für Deutschland | Finanz und Wirtschaft

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Europas Schuldenkrise: Niedrige Zinsen entlasten Deutschland um 41 Mrd. Euro – FAZ

Das werte ich jetzt mal als halbwegs offizielle Zahl.

40,9 Mrd. Euro Ersparnis von 2010 bis 2014 laut Finanzministerium. Auslöser sind die niedrigen Zinsen, die Deutschland bezahlen muss, weil es als letzter sicherer Hafen in der Eurokrise gilt.

Das sollten die Untergangspropheten “Wie viel uns die Eurokrise noch kosten wird” mal gegenrechnen. Denn das sind reale, schon eingefahrene Ersparnisse und keine “wenn die Welt zusammenbricht, müssen wir noch x Hundert Milliarden bezahlen”-Hypothesen …

Klar, der nächste Schuldenschnitt in Griechenland (der kommen wird), wird einen großen Teil der Ersparnis wieder vernichten. Aber es ist halt auch nicht so, dass die Eurokrise bisher so wahnsinnig viel gekostet hätte. Die Bankenkrise vorher war teurer. Und die haben wir auch gerettet. Obwohl man viel lieber Geld für eine gute Idee wie Europa ausgeben sollte als für eine schlechte wie Spekulationsmonsterbanken. Finde ich zumindest.

Europas Schuldenkrise: Niedrige Zinsen entlasten Deutschland um 41 Mrd. Euro – FAZ

3. Teil der Ökonomen-Serie in der FAZ: Joan Robinson

Schönes Zitat:

„Ökonomie sollte man nicht mit dem Ziel studieren, eine Reihe von fertigen Antworten auf ökonomische Fragen zu erlangen, sondern um zu lernen, wie man es vermeidet, von Ökonomen getäuscht zu werden.“

Ich bin aber nicht sicher, ob

„Weil ich nie Mathematik gelernt habe, musste ich denken“

nicht noch schöner ist.

Wie schon die ersten beiden Teile lesenswert …

Bierkartell schon seit 2 Jahrzehnten?

Das geht natürlich ans Eingemachte 😉

Was ist dagegen ein Tankstellenkartell? Dagegen kann man wenigstens Radfahren. Aber beim Bier? 😉

Schon erschreckend, wie viele “Märkte” sich in der Vergangenheit nicht als Markt, sondern als Kartell entpuppt haben.

Das müsste man echt mal irgendwo sammeln. Aufzüge. Schienen. Schokoriegel (oder war das nur in den USA?). Kartoffeln.

Was fällt Euch noch ein?

Illegale Preisabsprachen: Skandal um Bierkartell weitet sich aus – Handel Dienstleister – Unternehmen – Handelsblatt