Interessante Idee: Kommt die Occupy Bank?

Zumindest wird in den USA darüber nachgedacht. Als Idee soll es eine Genossenschaftsbank sein, der (Arbeits-)Name ist “Occupy Money Cooperative”.

Die Kontoführung soll vor allem über Prepaid Karten funktionieren, die die Kunden einfach mit Bargeld aufladen. Idee dahinter: eine Kreditkarte für jeden.

Ob das ein Geschäftsmodell ist, das in Deutschland sinnvoll ist, lass ich mal offen. Hier sind ja bereits Banken wie die GLS-Bank und die Ethikbank (beides Genossenschaftsbanken) oder die niederländische Triodos-Bank am Markt.

Eigentlich haben die Kunden in Deutschland schon lange die Wahl. Statt Meckern sollte man einfach seine Bank wechseln. So richtig hat der Run aber noch nicht eingesetzt. Die GLS als größte “alternative” Bank hat gerade mal knapp 150.000 Kunden in Deutschland und eine Bilanzsumme von 2,7 Mrd. Euro. Das reicht, um knapp unter die 50 größten Volksbanken in Deutschland zu kommen. Würde man alle Banken (also auch Geschäftsbanken und Sparkassen) dazunehmen, wäre die GLS wohl irgendwo auf Platz 200 oder so …

Immer noch ziemlich ernüchternd, trotz der deutlich gestiegenen Kundenzahlen in den letzten Jahren …

Ethische Genossenschaftsbank: Occupy-Bewegung will eigene Bank gründen – Banken – Unternehmen – Wirtschaftswoche

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