Statt 58 Mio. Abfindung jetzt 25.000 Euro Tagessatz

Es geht um Daniel Vasella, den Ex-Chef des schweizerischen Pharmakonzerns Novartis.

Die Idee, ihm eine 58 Millionen Euro schwere Abfindung zu zahlen, trug maßgeblich dazu bei, dass in der Schweiz die Initiative zur “Neuregelung der Managergehälter” richtig in Fahrt kam. Und am Ende gewann. (mehr dazu in allen Details hier: Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Schweiz macht Volksabstimmung über Managermillionen und evtl. noch hier Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Die Schweizer haben NICHT für Begrenzung von Managermillionen gestimmt).

Die Abfindung von Vasella wurde gekippt. Aber nun arbeitet Vasella als freier Berater und kassiert 25.000 Euro pro Tag.

Feine Gage.

Und ein exemplarischer Beleg, dass die Begrenzung der Managergehälter kaum machbar ist. Genau wie man die Gehälter von Sportstars oder Werbetestimonials nicht sinnvoll beschränken kann. Mehr Transparenz ist sehr richtig, mehr Einfluss der Aktionäre ist wichtig. Schwachsinn wie Antritts- oder Abschiedsprämien kann man abschaffen, aber gegen die exorbitanten Gehälter kann man wenig tun. Außer die Einkomen adäquat zu besteuern.

25.000 Dollar pro Tag: Vasella findet neue Wege zu Millionen – Industrie – Unternehmen – Handelsblatt

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