Gibt es zu viel Ökonomie in der Schule?

Hmm, der Anfangssatz gefällt mir nicht …

Lehrt die Schule die falschen Fächer und Werte? Bildungskritiker Bernhard Heinzlmaier plädiert im Interview für mehr humanistischen und weniger ökonomischen Unterricht. Es fehle zunehmend an Einfühlungsvermögen, Selbstreflexion und Demokratiebewusstsein.

Danach könnte man ja fast vermuten, dass die Schüler heute mit einem brauchbaren Wissensstand in Ökonomie die Schule verlassen. Dem würde ich aber klar widersprechen. Das was Schüler heute über Wirtschaft lernen passiert als Teil der Sozialwissenschaften und dürfte über die gesamte Schullaufbahn maximal einem Viertel dessen entsprechen, was für Bio, Physik oder Chemie aufgewendet wird.

Es geht wohl viel eher um die Ökonomisierung des Schulwesens, wie z.B. das Pressen des Unterrichts in 12 Jahre statt 13 Jahre, das andauernde Benchmarking (wie PISA) und andere Dinge, etc. pp. Da stimme ich der Kritik weitgehend zu.

Das ist trotzdem was anderes als zu viel Unterricht im Fach “Ökonomie” …

Schulkritiker: “Schaden durch Pisa nicht wiedergutzumachen” – Bildung – Süddeutsche.de

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