S&P stuft Italien auf BBB (vorher BBB+) herab, Ausblick bleibt negativ

Grund für die Herabstufung sind natürlich gesenkte Wachstumsaussichten. Standard & Poors sieht jetzt für 2013 ein Minus von 1,9% (nach 1,4% zuvor).

Grund dafür sei auch ein wenig flexibler Arbeitsmarkt und Löhne, die angesichts der mageren Produktivitätssteigerungen zu stark gestiegen seien. Unter den G7 Staaten habe kein Land so stark an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt wie Italien zwischen 1999 und 2012.

Außerdem seien Kredite im Inland trotz der massiven Hilfen der EZB immer noch knapp und teuer.

Die Staatsverschuldung soll bis Ende 2013 auf 129% des BIPs wachsen und selbst diese Prognose sei möglicherweise zu optimistisch, weil die Steuereinnahmen niedriger als erwartet ausfallen könnten.

Immerhin ist die italienische Leistungsbilanz wieder ausgeglichen. Und – noch positiver – zwei Drittel der Verbesserung gingen auf höhere Exporte und nur ein Drittel auf niedrigere Importe zurück.

Das Originalpapier von S&P:

http://twitdoc.com/upload/standardpoors/italy-lowered-to-bbb-outlook-negative-july-2013.pdf

Die wichtigsten Fakten daraus:

Damit ist Italien jetzt BBB und nur noch 2 Stufen vom “Junk” entfernt.

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