Wie die CIA das Schweizer Bankgeheimnis knackte …

Interessant. Die USA hören nicht nur uns alle ab, sondern auch die Schweizer Banken. 

OK, ganz so einfach ist es nicht, denn die Schweizer Banken sind ja auch nicht doof. Viel besser vom Internet abgeschottete Rechner dürften nicht viele Unternehmen haben. Daher hat man mit bewährten Mitteln der CIA versucht, an die Daten zu kommen …

Also wie folgt: Man nehme einen Bankangestellten einer Schweizer Bank, fülle ihn ab (wahrscheinlich mit Whiskey, die Russen nahmen ja immer Wodka) und lasse ihn besoffen in die Verkehrskontrolle fahren. Nachher bietet man ihm großzügig Hilfe an, natürlich nur mit einer gewissen Gegenleistung. Und die Gegenleistung waren die Daten aus den Banken.

Prism-Skandal: Wie die CIA Schweizer Banken knackte – International – Politik – Handelsblatt

Die Schweizer sind natürlich stinksauer. Und im Schweizer Parlament wird schon überlegt, das geplante Abkommen mit den USA platzen zu lassen, mit dem die Schweizer Banken ihre Daten an die USA schicken und gegen eine großzügige Zahlung (ansonsten) straffrei ausgehen und auch weiterhin in den USA ihre Dienste anbieten dürfen. Einen Plan B bei einer Ablehnung gibt es allerdings nicht, was eine Ablehnung ziemlich unwahrscheinlich macht …

Steuerstreit mit den USA: Kommission empfiehlt «Lex USA» abzulehnen – Schweiz Nachrichten – NZZ.ch

P.S. Da fragt man sich, warum die Steuerbehörden in Deutschland die Daten nicht bei seriösen und befreundeten Institutionen wie der CIA kaufen statt bei dubiosen Einzelpersonen 😉

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