Realwelt Spritverbrauch von Autos 25% höher als im EU-Test

Dabei verwundert höchstens das Ausmaß …

Dass der Test nicht realistisch ist, ist seit langem bekannt. Aber nun ja, wenn man sich als dolle CO2-Sparer hinstellen will, sitzen Politiker und Industrie gerne in einem Boot …

Die Abweichungen sind bei deutschen Autos besonders groß. BMWs brauchen im Durchschnitt 30% mehr Sprit als im  Normverbrauch angegeben. Audi 28% und Mercedes 26%. Toyota und die Franzosen liegen am besten und verfehlen die offizielle Angabe um “nur” 15 bis 16%.

Ob das wirklich eine deutsche vs. die anderen Nummer ist? Oder viel mehr eine “große, schwere” Autos gegen “kleine, leichte”?

Bevor die EU CO2-Ziele festgelegt hat, lag die Abweichung übrigens nur bei 10% …

Man hat das Gefühl, dass der Test erstens nicht sonderlich viel taugt, und zweitens die Hersteller ihre Autos eher auf den Test hin optimieren als auf den Realwelt-Verbrauch.

Damit zeigt sich auch, dass solche Vorgaben nur relativ wenig taugen. Es wird immer versucht werden, daran rumzutricksen. Viel sinnvoller wäre es, den Verbrauch transparent zu machen (Internet-Plattform) und einfach den CO2-Ausstoß da zu versteuern, wo er entsteht: An der Tanke. Bei 2,50 pro Liter kaufen die Leute schon von alleine spritsparende Autos …

LSR freier Link hinter die Alpen 😉

Deutsche Autos sind die größten Sprit-Schummler – Studie zeigt große Differenzen auf – Wiener Zeitung Online

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