Deutsche arm? Griechen reich? Eine Studie der Weltbank meint Nein.

Eine weitere Vermögensstatistik gibt es bei der Weltbank.

Leider sind diese Zahlen (wie bei weltweiten Zahlen üblich) ziemlich alt, in diesem Fall von 2005. Diese Statistik versucht Vermögensgegenstände einer Volkswirtschaft zusammenzurechnen, also im Gegensatz zu de Grauwe auch Land, Bodenschätze, etc.

Daraus wird versucht, die Rendite zu errechnen, die man in den nächsten 25 Jahren nachhaltig aus diesen Vermögen erwarten kann (“Total wealth is present value of future consumption that is sustainable, discounted at a rate of time preference of 1.5 percent, over 25 years”).

Das geht in eine ähnliche Richtung des Kapitalstocks wie ihn de Grauwe benutzt (Ist Deutschland reich? Oder arm? Eine Analyse auf Basis der Kapitalstocks – egghat’s not so micro blog), bewertet aber anders.

Ob das eine bessere Zahl ist, sei dahin gestellt, aber es gibt immerhin einen weiteren Hinweis. Zahlen für Zypern fehlen, aber die für einige andere Länder sind da (wie bei de Grauwe pro Kopf und für alle Sektoren minus der NIIP):

  • Portugal: 305.000 $
  • Griechenland: 392.000 $
  • Spanien: 408.000 $
  • Italien: 498.000 $
  • Deutschland: 547.000 $
  • Niederlande: 594.000 $

Quelle: The Changing Wealth of Nations | Data

(Auch als Update 10 in meinem Hauptartikel zum Thema verlinkt)

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