Namen, die man sich nicht ausdenken kann: Rich Ricci

Chef der Investmentbanking-Sparte bei der britischen Barclays Bank. Hat gestern Aktien im Wert von 20 Millionen Euro verkauft, die er gestern Morgen von seinem Arbeitgeber als Bonus bekommen hatte.

Vertrauen in die eigene Bank sieht anders aus … Und Aktienboni als langfristiger Anreiz auch …

Wie viel Ricci insgesamt verdient hat, ist unklar. Ricci war so clever, als Chef des Investmentbanking zwar einer der mächtigsten Leute innerhalb von Barclays zu werden, aber gleichzeitig NICHT im Vorstand zu sitzen und ist somit auch nicht zur Offenlegung seines Gehalts verpflichtet.

Das zeigt exemplarisch, warum die gestern von der EU endgültig beschlossenen (OK, muss noch durchs Parlament) Regeln zur Bankmanagervergütung (Boni max. so hoch wie ein Festgehalt; siehe auch Bonus-Exzesse: EU begrenzt Banker-Boni – International – Politik – Handelsblatt) leicht ins Leere laufen können …

(Bei der Deutschen Bank gab es mal ähnliche Gerüchte. Ex-Chef Ackermann sei trotz seines Millionengehalts nicht unter den Top10-Verdienern der Deutschen Bank. Im Investmentbanking seien einige, die mehr Geld nach Hause bringen würden. Durchaus plausibel.)

Barclays Investment-Chef: Rich Ricci streicht 20 Millionen ein – Banken – Unternehmen – Handelsblatt

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