BAFin schließt umstrittenen Broker FXdirekt

aber nicht wegen der erhobenen Betrugs- bzw. Manipulationsvorwürfe, sondern weil der Laden schlicht überschuldet ist.

Das wirft kein gutes Zeichen auf die BAFin im Kampf gegen den Betrug am Kapitalmarkt, die ersten Ermittlungen gab es immerhin schon 2009. Und seitdem dürften noch einige Tausend Anleger um ihr Geld gebracht worden sein.

Vor allem die im zweiten Artikel genannte Entschuldigung der BAFin “Es seien halt spekulative Geschäfte, da könne man schon mal Geld verlieren” ist an Fatalismus (oder ist es  Ignoranz?) kaum zu überbieten. Es ist wohl doch ein Unterschied, ob Kunden ihr Geld freiwillig verzocken, oder ob sie zum Verzocken getrieben werden und über falsche Kurse abgezockt werden.

Naja, der graue Finanzmarkt in Deutschland ist groß und daran wird sich nichts ändern, solange die BAFin derart unentschlossen gegen mögliche Betrüger vorgeht.

WiWo kritisiert FXdirekt massiv – egghat’s not so micro blog

OK, es ist Beschiss. Aber erlaubter … – egghat’s not so micro blog

17 Millionen Euro sollen jetzt fehlen. Über den Sicherungsfonds der Wertpapierhandelsbanken sind die Einlagen der Kunden bis 20.000 Euro abgesichert zu 90% abgesichert. Man bekommt also maximal 18.000 Euro Entschädigung. Wahrscheinlich … 

Klagen von betrogenen Kunden jedoch dürften wohl im Sande verlaufen; es gibt ja nichts mehr zu holen … Es sei denn, man bekommt die Vorstände zu packen. Was aber schwierig ist …

Wertpapierhandelsbank: Bafin schließt FXdirekt – Banken – Unternehmen – Handelsblatt

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