Zeige Schwarzgeldwäsche in der Bank an und man steckt dich in die Klapse …

Krasse Geschichte, deren Wahrheitsgehalt von außen natürlich kaum kontrollierbar ist. Genauso wenig wie der Zusammenhang, den ich aufmerksamkeitserheischend für die Überschrift postuliert habe … (Auch wenn das “Wahngebäude der Schwarzgeldverschiebung” der Einweisungsgrund in die Psychiatrie war und nicht die Gewaltvorwürfe; aber der Reihe nach …)

Es geht um die Nürnberger Niederlassung der Hypovereinsbank, in der angeblich systematisch Schwarzgeld gewaschen wurde und verbotene Insidergeschäfte getätigt wurden.

Das behauptet der Ex-Ehemann einer Mitarbeiterin der Filiale, der aber inzwischen in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie gelandet ist.

Der Süddeutschen Zeitung liegt nach eigenen Angaben inzwischen ein interner Prüfbericht vor, in dem die Anschuldigungen des Ex-Ehemanns zum größten Teil bestätigt werden.

Was die HVB zu radikalen Schnitten veranlasst hat. NICHT. Denn den Staatsanwalt bekam den Revisionsbericht erst 8 (!) Jahre später in die Hände. Der große Teil der Straftaten war zu diesem Zeitpunkt bereits verjährt und die Staatsanwaltschaft unternahm nichts.

Die Bank auch nicht: Ein paar Mitarbeiter wechselten den Arbeitgeber, aber es gab wohl keine Kündigungen oder gar Anzeigen.  Man kann schweigen wie ein Grab. Anscheinend liegt Nürnberg mitten in der Schweiz … (daher kommt wohl der Begriff Fränkische Schweiz 😉 )

Schwarzgeld-Skandal bei der Hypo-Vereinsbank – Wirtschaft – sueddeutsche.de

Das erinnert entfernt an die Steuerprüfergeschichte in Hessen, die Ende 2009 publik wurde. Da wurde zu kritisch ermittelt und dann war die Steuerfahnder halt auch zu irgendwie paranoid und wurden dienstunfähig geschrieben.

Die hessischen Steuerfahnder waren gar nicht bekloppt. – egghat’s …

#Steueroase #Frankfurt – egghat’s not so micro blog

Arzt, der hessischer Steuerfahnder für dienstuntauglich geschrieben …

Steuerfahnder-Affäre: Falsche Gutachten: Urteil gegen Psychiater …

Nochmal ein kleiner Lesehinweis zur hessischen Steuerfahnderaffäre

Update (29.11.12):

Kurzes Update, da nun der Revisionsbericht online liegt (siehe Update zum “Bekloppten”, der sowas wie Schwarzgeld in einer deutschen Bank für möglich hielt – egghat’s not so micro blog): Es gab doch außerordentliche Kündigungen für die betroffenen Mitarbeiter, die jedoch dieser teilweise durch eine eigene Kündigung “entkamen”. Klagen gab es gegen die Mitarbeiter aber keine.

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