Broker Rochdale versenkt sich mit einer Spekulation auf Apple

Krass. Ein einziger (angeblich) nicht genehmigter Trade auf steigende Apple-Kurse soll Rochdale Securities an den Abgrund gebracht haben. Anderen Quellen zufolge war es eine Fehleingabe.

Aber davon ab:

Wie wär’s einfach mal mit etwas mehr Eigenkapital (Rochdale hat alberne 3,4 Millionen Dollar)? Oder mit Brokern, die Börsenaufträge vermitteln und nicht massiv in eigene Spekulationen gehen (wenn es denn ein Eigengeschäft war)?

Riskante Spekulation: Apple-Deal stürzt Broker in den Ruin – Börse Märkte – Finanzen – Handelsblatt (via @blicklog)

AAPL: Rochdale Securities Needs Capital After Errant Apple Trade, Says Bloomberg – Tech Trader Daily – Barrons.com

Update (16:46):

Rochdale (bzw. der Trader) soll Apple Aktien im Wert von 750 Millionen bis 1 Milliarde Dollar geordert haben.

BEI EINEM EIGENKAPITAL VON KNAPP 3,5 MILLIONEN?!?

Das ist ein Hebel von mehr als 200 … Wenn nicht sogar fast 300. 

Sind die alle komplett irre?

Update 2 (06.11.12):

Es ist nicht auszuschließen, dass es sich um eine Fehleingabe gehandelt hat. Laut ersten Ermittlungen soll exakt das Tausendfache einer Kundenorder gekauft worden sein. Der Broker selber vermutet aber, dass es Absicht gewesen sei.

Im Endeffekt ist das aber auch egal, denn die große Frage ist eine:

Was zum Teufel haben die bei Rochdale für Risikokontrollen? Da muss doch irgendwo eine rote Lampe angehen, wenn die für 1 Milliarden Dollar Aktien ordern …

FINRA investigating Rochdale trades in Apple shares: WSJ | Reuters

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