WENAG #68: Stromspeicherung in Kies

Im Prinzip ein Pumpspeicherkraftwerk: Irgendwas mit Masse nach oben bewegen und dann bei Bewegung in die Gegenrichtung die Bewegungsenergie in Strom umwandeln.

Nur wird es in diesem Fall nicht mit hochgepumpten Wasser, sondern mit Steinen gemacht. Man baut eine Mischung aus Transportband und Skilift, hängt daran Eimer, die mit Kies o. Steinen gefüllt sind (oder gleich Betonklötze), und bewegt das den Berg rauf, wenn man Energie speichern möchte.

Braucht man Strom, lässt man die Masse talwärts fahren und treibt damit einen Generator an.

Der große Vorteil von Steinen/Beton: Sie sind bei gleichem Volumen viel schwerer als Wasser, speichern also mehr Energie auf kleinerem Volumen. Denn das ist ja das Problem bei Pumpspeicherkraftwerken: Man braucht sehr viel Wasser und sehr viel Höhe. Dafür gibt es Deutschland nicht so viele Standorte.

Generell erinnert die Grundidee mit dem Stein irgendwie entfernt an den Energiespeicher aus Granit: WENAG: Ein Berg zum Energiespeichern – egghat’s not so micro blog

Mögliche Probleme beim Kiesspeicher? Der Wirkungsgrad. Gibt es da nicht massig Reibungsverluste? Das zweite Problem: Die Energie muss von dem “Seil”, an dem die Gewichte hängen, abgegriffen werden. Hier wirken ja relativ große Kräfte ziemlich konzentriert.

Hmmm, vielleicht ist der Granit doch interessanter …

Neues Generatorsystem: Bill Gates investiert in Kies-Stromspeicher – Industrie – Unternehmen – Handelsblatt

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s