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Faire Produktion von Kleidung? Fehlanzeige!

Toller Artikel in der WiWo, die einen Journalisten undercover als vermeintlichen Modeeinkäufer nach Bangladesh geschickt hat. Dieser hat sich dann die Produktionsbedingungen vergleichsweise ungeschminkt vor Ort anschauen können.

Außerdem hat er mit den Mitarbeitern der wenigen europäischen Firmen gesprochen, die die Produktionsbedingungen vor Ort überwachen.

Das ist – auch über 10 Seiten verteilt – äußerst lesenswert. 

Textilindustrie: Die Modelüge – wie deutsche Firmen produzieren lassen – Industrie – Unternehmen – Wirtschaftswoche

Dazu noch eine Klickstrecke, in der die WiWo versucht, 14 große europäische Modefirmen zu beurteilen. Kik ist übrigens auf Platz 10, es gibt also 4, die die WiWo noch schlechter einsortiert … Inditex (Zara) ist dabei. C&A und H&M sind (von den großen billigen) deutlich über dem Durchschnitt einsortiert. Ganz vorne mit Gerry Weber und Hugo Boss zwei Firmen, bei denen die Klamotten eher teuer sind.
Einige große Handelskonzerne (Aldi, Metro, Otto) hat die WiWo leider nicht ins Ranking eingeordnet.

Textilindustrie: So sauber sind unsere Modelabels – Industrie – Unternehmen – Wirtschaftswoche

Wer nicht so viel lesen und klicken will, kann sich auch von der ARD Dokumentation: Der Preis der Blue-Jeans – Ausbeutung für Mode berieseln lassen. Die fand ich ganz gut, besser zumindest als vieles, was im ÖR unter dem Label Dokumentation so ausgestrahlt wird …

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