Wie Politiker zu Lobbyisten werden (und anders herum)

Der Artikel ging zwar schon relativ weit rum (soweit ich das beurteilen kann), aber ein Hinweis schadet trotzdem nicht … Denn der Bericht gibt einen ganz guten Überblick über die Lage, die ich hier immer mit den Tags Korruption ind Lobbykratie verblogge.

Der Handelsblattartikel lohnt allein schon wegen der zwei  genannten Beispiele:

a) Yzer: Erst Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Forschungsministerium, dann Pharma-Cheflobbyistin, nun Wirtschaftssenatorin in Berlin.

b) Hennehofer: Leiter Reaktorsicherheit im Umweltministerium. Dann Viag —> Eon, Ansprechpartner für die Politik u.a. für den Atomausstieg. Dann Jurist in der Anwaltskanzlei, die u.a das Helmholtz-Zentrum in München betreut, das sich seinerseits für das Atomlager Asse verantwortlich zeigt.

Das sind zwar Fälle, die teilweise weit in der Vergangenheit zurückreichen. Aber geändert hat sich bis dato noch nichts. Der ehemalige Verkehrsminister Wissmann ist heute Cheflobbyist für die deutsche Automobilindustrie und in der BaFin (besonders kritisch!) kündigt sich gerade der nächste Seitenwechsel an (Chef/in der BaFin Sparte für Versicherungen soll von Versicherung kommen – egghat’s not so micro blog)

Gefahr für die Demokratie: Die unheimliche Macht der Lobbyisten – Deutschland – Politik – Handelsblatt

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