Valencia hat mehr Schulden als die ganze Bundesliga

Wuh. Aber die desaströse finanzielle Lage der spanischen Liga war ja schon einige Male Thema hier (Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Zahl des Tages (18.03.10): 632.189.842 (2010), Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Den spanischen Fußballligen geht es dramatisch schlecht (2011), Schuldenschnitt in Spanien! – egghat’s not so micro blog (2012) ). Trotzdem ist das Ausmaß der Schulden beim heutigen Gegner von Bayern München immer wieder beeindruckend.

Auch hart: Zenit St. Petersburg (Gazprom) hat im Sommer mehr Geld für Neuzugänge ausgegeben als die gesamte Bundesliga.

Solche Exzesse sollen demnächst dank der Financial Fairplay Regeln der UEFA nicht mehr möglich sein. Aber Umwege wird es so sicher geben wie das Amen in der Kirche. So ist laut FAZ der Stadionbau durch Investoren genausowenig ausgeschlossen wie die Spielermiete von einem Investmentfonds. Oder die Mitfinanzierung über einen Investmentfonds wie es auch der HSV bei Rafael van der Vaart getan hat. Und dabei kann man immer ein paar Millionen verstecken, genau wie in der Trikotwerbung, für die man als Sponsor einfach 5 oder 10 Millionen zu viel bezahlt (siehe Wolfsburg).

Ich könnte mir gut vorstellen, dass das ganze Financial Fairplay deutlich weniger wirkt als sich die UEFA das heute vorstellt …

Financial Fairplay: Kreativität oder Konsequenz – Fußball – FAZ

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