Bankrun in Spanien geht weiter: Private Einlagen -5% im Juli

Im Juli sind die Einlagen des privaten Sektors bei den spanischen Banken um satte 5% gefallen. Nach 1,583 Billionen Euro waren es am Ende des Monats nur noch 1,509 Billionen. Es flossen also satte 74 Milliarden Euro innerhalb eines Monats ab.

Das ist der vierte Monat mit Abflüssen in Folge. Und die meisten anderen davor waren auch negativ. Die 5% sind zwar dramatisch, man sollte sie allerdings auch nicht überbewerten, weil es in dieser Geschwindigkeit kaum weiter gehen wird.

Ob das Geld überwiegend von Inländern oder von Ausländern abgezogen wurde, ist unklar. Klar ist allerdings, wie diese Lücke gedeckt werden wird: Über Target-2 Forderungen an die EZB.

Spaniards pull more money out of banks in July | Reuters

Immerhin positiv: In Griechenland setzte sich der Abfluss nicht fort. Im Gegenteil, die Einlage wuchsen sogar leicht um 2%. In Irland legten die Einlagen ebenfalls leicht zu (+1%), in Portugal blieben sie stabil.

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