D: PMI 06/12: 48,1 (-1,2 Vm), noch schwächer als erwartet

Weil ich den vorläufigen Wert verbloggt habe und dabei bereits verzweifelt eine positive Interpretation gesucht habe (siehe Warum der Einbruch des Einkaufsmanagerindex gut ist – egghat’s not so micro blog), muss ich den endgültigen Wert dann auch noch kurz erwähnen.

Denn aus dem Minus von 0,8 Prozentpunkte auf 48,5 bei der Vorabmeldung ist nun ein Minus von 1,2 auf 48,1 geworden.

Das lag vor allem am Servicebereich, der nach unten korrigiert wurde und mit 49,9 nun wie der Gesamtindex unter der 50er-Marke liegt, ergo Schrumpfung anzeigt.

Markit Germany Services PMI ® – final data (PDF)

Interessanterweise stieg der PMI für die gesamte Eurozone ebenso überraschend wie der deutsche fiel. Statt wie bei der Vorabmeldung unverändert 46,0 werden jetzt 46,4 Punkte ausgewiesen.

Markit Eurozone Composite PMI ® – final data (PDF)

Das zeigt zwar immer noch eine tiefe Rezession an (der Durchschnittswert für das 2. Quartal war der niedrigste seit 2009, ergo mitten in der Krise), aber immerhin geht es dort nicht immer nur weiter nach unten …

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