Warum der Einbruch des Einkaufsmanagerindex gut ist

Weil Merkel jetzt vielleicht aufwacht.

Nur wenn die deutsche Industrie nicht scheinbar unverwundbar immer weiter exportiert, obwohl in Südeuropa die Konjunktur zusammenbricht, hat diese Information eine Chance, bis ganz oben zur Mutti durchzudringen.

OK, das ist jetzt eine superoptimistische Interpretation einer schlechten Nachricht. Aber der Grund dafür ist einfach: Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass Merkel aus irgendeinem anderen Grund von ihrer Sparpolitik Abstand nehmen könnte.

48,5 (-0,8 Punkte gegenüber dem Vormonat) sind jetzt schon deutlich unter der 50er-Marke, die Wachstum von Rückgang trennen soll.  Der Wert ist der niedrigste seit drei Jahren.

Die Aussagekraft des Indikators ist ziemlich gut. Blau der PMI, orange das BIP:

Markit Flash Germany PMI (PDF)

Der Einkaufsmanagerindex der gesamten Eurozone blieb hingegen stabil, trotz des negativen Einflusses des deutschen Subindexes. Er liegt allerdings auch nur noch bei 46,0 Punkten und damit bereits tief im Rezessionsbereich.

Markit Flash Eurozone PMI

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