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Die Wettquoten zum #esc im Rückblick. Ein Volltreffer, aber auch viele Komplettausfälle.

Bei bestimmten Wettbewerben sind für mich die Wettquoten interessanter als der Wettbewerb an sich. So auch am letzten Samstag bei Eurovision Song Contest. Musikalisch war es sicherlich nicht mehr die Aneinanderreihung mehr oder weniger katastrophaler Lieder wie noch vor 5 Jahren, aber es war auch eben nicht im Ansatz ein Song dabei, für den ich Geld bezahlen würde. Aber zurück zu den Quoten.

Ich habe einen Snapshot der Quoten bei bwin vor Bekanntgabe der ersten Punkte gemacht. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Favoriten so aus:

Aserbaidschan 3,5
Frankreich 3,95
Irland 7
Deutschland 9
Österreich, Dänemark 13
Ungarn, Schweden, Moldawien 17 

Danach kommt ein breites Mittelfeld und abgeschlagen am Ende Griechenland und Italien mit 101, die Ukraine mit 126 und Litauen mit 201.

Litauen schnitt gar nicht so schlecht ab und wurde immerhin 19. Der erste Komplettausfall für die Prognosequalität der Quoten ist dann die Ukraine, die mit der zweitschlechtesten Quote immerhin auf Platz 4 kam. Griechenland kam ebenfalls auf Platz 4 und Italien sogar auf 2. Wow! Am unteren Ende waren die Quoten also nahezu komplett falsch.

Am oberen Ende war die Prognosequalität deutlich besser. Insbesondere der für mich ziemlich überraschende Gewinner war komplett richtig. (Wobei das Lied durchproduziert hitparadentauglich ist, aber es war live gesungen mehrfach schräg neben dem Ton). Frankreich (der Tenor mit der bekloppten Frisur) galt als (Mit-) Favorit, landete aber im unteren Mittelfeld. Danach passen die Plätze ziemlich gut. Irland, Deutschland, Dänemark, Schweden und Moldawien landeten im oberen Mittelfeld. Österreich (18) und Ungarn (22) blieben aber deutlich unter den Erwartungen der Wetter.

Am Ende der echten Liste stehen übrigens mit Spanien, Estland und der Schweiz drei Länder, die allesamt Quoten hatten, die auf ein unteres Mittelfeld hindeuteten.

Überwiegend gaben die Wettquoten ganz gute Hinweise auf die Platzierung, allerdings waren mit Frankreich, Italien und der Ukraine ziemliche Komplettausfälle dabei. So richtig überzeugend war die “Weisheit der Massen” also nicht. Vielleicht sollte man nächstes Jahr mal darauf spekulieren …

Update (11:25):

Wer mit dem ESC nichts anfangen kann, höre sich besser den Schmickler an:

WDR2 Kabarett: Schmickler

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